Samstag, 1. Januar 2011

und dann sie teilen müssen und es nicht wollen. zusehen, wie alles zwischen den händen zerrint. angst, weil man selbst nicht gut genug sein konnte, für all die pläne und träume.
sie wollte nicht an mir festhalten. und vielleicht muss ich sie gehen lassen. ihren weg. den weg, den ich nicht beeinflussen kann, den, den man allein geht. die entscheidung die sie trifft, aus gründen die ich nicht kenne, die es aber geben muss.
ich werde es niemals erfahren, weil ich fort sein werde. mich leise wegschleichen, ohne bemerkt zu werden. auf zehenspitzen.
es wird ihr gar nicht auffallen, dass ich fehle.
alles was wichtig ist, kann sie mit ihr besprechen.
alles was sie sehen wil, mit ihr sehen.
alles was sie fühlen will, mit ihr fühlen.
die band, von denen man dachte, sie würden ewig halten, sind porös geworden und lösen sich.
was übrig bleibt sind erinnerungsfetzen an tage in denen wir glücklich waren.
mein herz braucht ein dickeres fell.
die gefühle sind so unterschiedlich wie unverständlich. tränen der wut oder der verzweiflung? ich kann es nicht erkennen. ich kann nur die stiche spüren, die mir die worte versetzten.
alles ist wund.
ich muss aufhören, mein innerstes nach außen zu kehren. zu bennen wir die dinge stehen, macht sie nicht besser. zustände feststellen sind keine lösungen.
aussprechen, löst nicht auf.

vielleicht müssen wir uns lösen. von all dem, was uns das herz schwer macht. uns lösen von den dingen, die wir nicht ändern können, auch wenn all unsere sehnuscht danach strebt.
ich werde sie hergeben müssen. sie freilassen. sie ziehen lassen.

ob sie zurück kommt?

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